Deutscher Pokalsieger: Brose Baskets - 82:73-Finalsieg gegen die Telekom Baskets Bonn
Beko BBL TOP FOUR 2012
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Der deutsche Pokalsieger heißt Brose Baskets. Im Finale des Beko BBL TOP FOUR feierten die Franken einen 82:73 (46:35)-Erfolg gegen die Telekom Baskets Bonn und sichern sich zum dritten Mal in Folge den deutschen Pokal.
Der Deutsche Meister aus Bamberg startete furios und sorgte mit spektakulären Aktionen für eine deutliche 29:17-Führung nach dem ersten Viertel.
In den zweiten zehn Minuten kamen die Gastgeber besser ins Spiel und konnten das Finale bis zur Pause ausgeglichen gestalten.
Nach dem Seitenwechsel hoffte die Mehrzahl der 6.000 Zuschauer im ausverkauften Bonner Telekom Dome auf die Wende.
Die Spieler aus "Freak City" ließen sich allerdings bei der "Misson Threepeat" nicht beirren und hielten den Vorsprung konstant bis in die Schlussphase. Beim Stand von 76:67 in der 39. Minute war die Begegnung für die Schützlinge von Headcoach Chris Fleming entschieden.
Die meisten Punkte des Spiels erzielten Talor Battle (Bonn, 19 Pkt.) und Marcus Slaughter (Bamberg, 17), der gleichzeitig auch zum "Man of the Match" von den Facebook-Usern der Beko BBL gewählt wurde.
Beko BBL-Geschäftsführer Jan Pommer bezeichnete das zweitätige Beko BBL TOP FOUR als eine „tolle, mitreißende Veranstaltung, zu der die Fans der vier Vereine einen entscheidenden Beitrag geleistet haben“. Sportlich sei der Favorit seiner Rolle gerecht geworden, jedoch sei gerade das Halbfinale gegen ratiopharm ulm von einer unglaublichen Dramatik und Emotionalität geprägt gewesen. „Diese Hoch- und Anspannung an zwei Tagen macht den Reiz des Beko BBL TOP FOUR aus – und das sich Fan-Gruppen verbünden.“
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde zudem Werner Hundhausen verabschiedet. Der ehemalige Geschäftsführer des General-Anzeiger Bonn scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat der Basketball Bundesliga GmbH aus. Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Basketball Bundesliga, Dr. Thomas Braumann, und Jan Pommer würdigten Hundhausen als einen Menschen, der „engagiert, konstruktiv und mitunter kritisch-positiv“ die Entwicklung der Liga von Beginn an begleitet habe – und dies nicht im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit.
Das Beko BBL TOP FOUR in der Fotostrecke.
Weiter geht es in der Beko BBL am kommenden Mittwoch, 28. März, mit einem Nachholspiel des 22. Spieltags zwischen ALBA BERLIN und Phoenix Hagen.
Beko BBL TOP FOUR (Finale) - Stimmen und Zahlen
Telekom Baskets Bonn vs. Brose Baskets 73:82 (35:46)
Mike Koch (Headcoach Bonn): „Glückwunsch an Chris Fleming und die Brose Baskets zum Pokalgewinn. Natürlich ist die Niederlage im Augenblick bitter, aber wir haben hier in Bonn während meiner Amtszeit als Trainer insgesamt vier Silbermedaillen - je zwei im Pokal und in der Meisterschaft - geholt. Ich bin lieber viermal Vize als viermal nichts. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat sich nie aufgegeben und die zweite Halbzeit absolut ausgeglichen gestaltet. Zu einem Spiel wie heute gehört immer auch ein Gegner, und der war niemand geringeres als mit Bamberg der amtierenden Doppelmeister und zweifache Pokalsieger. Bamberg hat seine Klasse bewiesen und den Kopf erfolgreich aus der Schlinge gezogen, als es darauf ankam. Wir als Verein sind froh, das TOP FOUR in Bonn veranstaltet haben zu dürfen - wir hatten tolle Fans und eine tolle Atmosphäre in der Halle. Jetzt gilt unsere gesamte Konzentration dem Ligawettbewerb und dem Kampf um den Playoff-Einzug.“
Chris Fleming (Headcoach Bamberg): „Wir haben hier ein Turnier mit einer herausragenden Atmosphäre erlebt. Ich bin unseren Fans ewig dankbar, dass sie uns an zwei Tagen so unterstützt haben, wie sie es getan haben - das hat uns im Finale auch bei den Bonner Läufen den Rücken gestärkt. Hier in Bonn zu spielen ist nicht leicht, da die Baskets das Tempo sehr hoch halten und man immer hellwach sein muss. Nach dem anstrengenden Halbfinale waren wir zunächst etwas müde, doch meine Jungs haben einen guten Job gemacht, sich zusammen zu raufen und Akzente zu setzen. Gerade die Bankspieler haben dazu einen wichtigen Teil beigetragen.“
Nachbericht Telekom Baskets Bonn
(fg)
In den zweiten zehn Minuten kamen die Gastgeber besser ins Spiel und konnten das Finale bis zur Pause ausgeglichen gestalten.
Nach dem Seitenwechsel hoffte die Mehrzahl der 6.000 Zuschauer im ausverkauften Bonner Telekom Dome auf die Wende.
Die Spieler aus "Freak City" ließen sich allerdings bei der "Misson Threepeat" nicht beirren und hielten den Vorsprung konstant bis in die Schlussphase. Beim Stand von 76:67 in der 39. Minute war die Begegnung für die Schützlinge von Headcoach Chris Fleming entschieden.
Die meisten Punkte des Spiels erzielten Talor Battle (Bonn, 19 Pkt.) und Marcus Slaughter (Bamberg, 17), der gleichzeitig auch zum "Man of the Match" von den Facebook-Usern der Beko BBL gewählt wurde.
Beko BBL-Geschäftsführer Jan Pommer bezeichnete das zweitätige Beko BBL TOP FOUR als eine „tolle, mitreißende Veranstaltung, zu der die Fans der vier Vereine einen entscheidenden Beitrag geleistet haben“. Sportlich sei der Favorit seiner Rolle gerecht geworden, jedoch sei gerade das Halbfinale gegen ratiopharm ulm von einer unglaublichen Dramatik und Emotionalität geprägt gewesen. „Diese Hoch- und Anspannung an zwei Tagen macht den Reiz des Beko BBL TOP FOUR aus – und das sich Fan-Gruppen verbünden.“
Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde zudem Werner Hundhausen verabschiedet. Der ehemalige Geschäftsführer des General-Anzeiger Bonn scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat der Basketball Bundesliga GmbH aus. Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Basketball Bundesliga, Dr. Thomas Braumann, und Jan Pommer würdigten Hundhausen als einen Menschen, der „engagiert, konstruktiv und mitunter kritisch-positiv“ die Entwicklung der Liga von Beginn an begleitet habe – und dies nicht im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit.
Weiter geht es in der Beko BBL am kommenden Mittwoch, 28. März, mit einem Nachholspiel des 22. Spieltags zwischen ALBA BERLIN und Phoenix Hagen.
Beko BBL TOP FOUR (Finale) - Stimmen und Zahlen
Telekom Baskets Bonn vs. Brose Baskets 73:82 (35:46)
Mike Koch (Headcoach Bonn): „Glückwunsch an Chris Fleming und die Brose Baskets zum Pokalgewinn. Natürlich ist die Niederlage im Augenblick bitter, aber wir haben hier in Bonn während meiner Amtszeit als Trainer insgesamt vier Silbermedaillen - je zwei im Pokal und in der Meisterschaft - geholt. Ich bin lieber viermal Vize als viermal nichts. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat sich nie aufgegeben und die zweite Halbzeit absolut ausgeglichen gestaltet. Zu einem Spiel wie heute gehört immer auch ein Gegner, und der war niemand geringeres als mit Bamberg der amtierenden Doppelmeister und zweifache Pokalsieger. Bamberg hat seine Klasse bewiesen und den Kopf erfolgreich aus der Schlinge gezogen, als es darauf ankam. Wir als Verein sind froh, das TOP FOUR in Bonn veranstaltet haben zu dürfen - wir hatten tolle Fans und eine tolle Atmosphäre in der Halle. Jetzt gilt unsere gesamte Konzentration dem Ligawettbewerb und dem Kampf um den Playoff-Einzug.“
Chris Fleming (Headcoach Bamberg): „Wir haben hier ein Turnier mit einer herausragenden Atmosphäre erlebt. Ich bin unseren Fans ewig dankbar, dass sie uns an zwei Tagen so unterstützt haben, wie sie es getan haben - das hat uns im Finale auch bei den Bonner Läufen den Rücken gestärkt. Hier in Bonn zu spielen ist nicht leicht, da die Baskets das Tempo sehr hoch halten und man immer hellwach sein muss. Nach dem anstrengenden Halbfinale waren wir zunächst etwas müde, doch meine Jungs haben einen guten Job gemacht, sich zusammen zu raufen und Akzente zu setzen. Gerade die Bankspieler haben dazu einen wichtigen Teil beigetragen.“
(fg)


