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Telekom Baskets gewinnen Spitzenspiel

Die DEUTSCHE BANK SKYLINERS haben den elften Heimsieg der laufenden Saison eingefahren. Am 27. Spieltag in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) besiegten die "Mainhattan Giganten" die Artland Dragons mit 77:65 (43:36). Den vierten Derbysieg können die Spieler der EnBW Ludwigsburg bejubeln. Bei ratiopharm Ulm setzten sich die Barockstädter mit 84:76 (40:43) durch. Einen Rückschlag im Kampf um einen Playoff-Platz ...


Frankfurts Quantez Robertson (li.) im direkten Duell mit Ronald Ross.
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Frankfurts Quantez Robertson (li.) im direkten Duell mit Ronald Ross.

... musste der Mitteldeutsche BC hinnehmen. In der Begegnung gegen die Eisbären Bremerhaven kassierten die "Wölfe" eine 69:82 (33:43)-Niederlage.

Die Telekom Baskets Bonn haben das Spitzenspiel gegen die BG Göttingen gewonnen. In einer spannenden Partie feierten die Rheinländer einen 85:76 (34:33)-Erfolg und fügen den "Veilchen", nach zuletzt acht Siegen in Folge, die siebte Saisonniederlage bei.

In drei weiteren Spielen gelang den LTi Giessen 46ers mit dem 84:67 (34:37) gegen TBB Trier nach drei Monaten wieder ein Heimsieg, die WALTER Tigers Tübingen mussten sich mit 104:112 (90:90, 42:47) nach Verlängerung gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig geschlagen geben und ALBA Berlin feierte bei Phoenix Hagen einen deutlichen 83:50 (39:31)-Sieg.

Weiter geht es in der Beko BBL am Sonntag, 14. März, mit dem 27. Spieltag.

27. Spieltag - Stimmen und Zahlen

DEUTSCHE BANK SKYLINERS vs. Artland Dragons 77:65 (43:36)
Frankfurt Coach Murat Didin: "Artland ist ein starkes Team und wir wussten, dass es gegen sie nicht einfach sein würde. Unser Ziel war es starke Defense zu spielen. Das haben wir heute auch sehr gut umgesetzt. Pascal Roller hat den Sieg durch seine starke Leistung ebenso verdient, wie Marius Nolte, der heute nur eine Minute gespielt hat. Alle meine Spieler haben zu diesem Erfolg beigetragen."
Dragons-Coach Thorsten Leibenath: "Glückwunsch an Frankfurt. Das war ein verdienter Sieg. Wir haben das Spiel auf zwei Ebenen verloren - taktisch und mental. In der Offensive ist es uns nicht gelungen den Rhythmus zu finden, weil wir statisch agiert haben. In der Verteidigung haben wir zu viele Offensiv-Rebounds abgegeben. Von diesen Fehlern haben wir uns entmutigen lassen und unsere Energie verloren. Das darf nicht passieren."
Zuschauer: 4.740
Beste Werfer Frankfurt: Roller (20 Pkt./ 4-3er), Labovic (17/1), Robertson (12/1), Allen (11/0), Doliboa (9/1), Jenkins (4/0), McKinney (3/1), Gibson (1/0), Moyer (0/0), Nolte (0/0), Franke (0/0), Bahiense de Mello (0/0)
Beste Werfer Quakenbrück: Peavy (11 Pkt./ 1-3er), Seggelke (9/3), Price (9/1), Hall (9/0), Bailey (8/0), Fenn (7/0), Prewitt (5/1), Ross (5/0), Campbell (2/0), Stückemann (0/0), Feist (0/0), Hartenstein (0/0)
Die Viertel im Überblick: 20:19, 23:17, 15:9, 19:20
Statistik zum Spiel
Nachbericht DEUTSCHE BANK SKYLINERS

ratiopharm Ulm vs. EnBW Ludwigsburg 76:84 (43:40)
ratiopharm-Coach Mike Taylor: "Wir haben heute nicht mit der Einstellung gespielt, um dieses Spiel zu gewinnen. Es war eine perfekte Derby-Atmosphäre – eine ausverkaufte Kuhberghalle – nur wir waren leider nicht fokusiert genug. Wir haben den Ball nicht gut bewegt und das 1-gegen-1-Spiel zu sehr forciert."
EnBW-Coach Tolga Öngören: "Wir wussten um die Offensivstärke der Ulmer. Darauf hatten wir unseren Gameplan ausgerichtet. In der ersten Halbzeit ist uns das noch nicht so gut gelungen, in der zweiten dagegen umso besser. Ich denke, unsere Verteidigung war der Schlüssel für den Erfolg. Und natürlich Richard Chaney, der offensiv heute wohl sein bestes Spiel der Saison gemacht hat."
Zuschauer: 3.000 (ausverkauft)
Beste Werfer Ulm: Trice (19 Pkt./ 0-3er), Martin (12/0), Humphrey (10/3), Günther (9/1), Collins (6/0), Bryant (6/0), Burns (6/0), Benzing (5/1), Rowland (3/0), Jukic (0/0), Vojkovic (0/0), Wenzl (0/0)
Beste Werfer Ludwigsburg: Chaney (25 Pkt./ 3-3er), King (13/3), McCray (10/2), Lollis (9/1), Jones (7/1), Haynes (7/0), Thompson (5/1), Freeman (4/0), Visser (4/0), Heyden (0/0), Konietzke (0/0), Sanders (0/0)
Die Viertel im Überblick: 24:26, 19:14, 14:22, 19:22
Statistik zum Spiel
Nachbericht EnBW Ludwigsburg

Mitteldeutscher BC vs. Eisbären Bremerhaven 69:82 (33:43)
MBC-Coach Björn Harmsen: "Bremerhaven hat es über die kompletten 40 Minuten verdient zu gewinnen. Sie haben sehr aggressiv und physisch gespielt, wir haben nicht annähernd so geantwortet wie nötig. Wir haben schlecht verteidigt und das aus der Vorbereitung nicht umgesetzt. Das war heute unsere schlechteste Saisonleistung. Durch die gute bremerhavener Verteidigung waren wir völlig aus dem Rhythmus. Wir sind mit der falschen Einstellung ins Spiel gegangen, nach zwei Spielen dürfen einfach keine Höhenflüge entstehen. Unsere Leistung heute hat uns weit zurück geworfen."
Eisbären-Coach Douglas Spradley: "Ich muss zuerst meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen zum heutigen Spiel. Wir haben während der Woche nicht die Intensität im Training aufgebracht, umso schöner ist es, dass es im Spiel geklappt hat. Wir hatten das Spiel im Griff und gut kontrolliert. Ich habe mich sehr gefreut, nach Weißenfels zu kommen, aber es ist sehr schön, mit einem Sieg heimzukehren."
Zuschauer: 2.500
Beste Werfer MBC: Bernard (20 Pkt./ 2-3er), Kashirov (19/0), Dagunduro (8/0), Radinovic (7/0), Grünheid (5/0), Khartchenkov (3/1), Gamqrelidze (3/0), Faßler (2/0), Pilcevic (2/0), Leutloff (0/0), Gilbert (0/0), Elliott (0/0)
Beste Werfer Bremerhaven: Gibbs (26 Pkt./ 0-3er), Campbell (14/2), Martin (13/3), Drevo (10/2), Schwethelm (9/1), Moore (4/0), Lipke (4/0), Lucas (2/0), Richardson (0/0), Wendt (0/0), Brooks (0/0)
Die Viertel im Überblick: 15:19, 18:24, 17:17, 19:22
Statistik zum Spiel
Nachbericht Eisbären Bremerhaven

Telekom Baskets Bonn vs. BG Göttingen 85:76 (34:33)
Baskets-Coach Mike Koch: "Als erstes möchte ich meinen Hut vor Göttingen ziehen, das trotz der Doppelbelastung durch den Europapokal hier eine starke Leistung gezeigt hat. Wir haben heute gesehen, wie schwierig es ist, gegen solch eine Mannschaft zu spielen. Selbst wenn wir mal einen Run hatten und neun oder zwölf Punkte vorne lagen, war das Spiel nie vorbei. Göttingen findet immer einen Weg, durch die eigene Verteidigung und individuelle Stärke in der Offense wieder zurück zu kommen. Da muss man 40 Minuten hellwach sein. Wir waren gut vorbereitet, haben im Training einige Änderungen vorgenommen und so dem ständigen Druck standgehalten. Das Reboundduell ging heute an uns, das war sicher mit entscheidend."
BG-Coach John Patrick: "Glückwunsch an Mike Koch und das Team der Telekom Baskets Bonn. Sie haben verdient gewonnen. Sie hatten mehr Rebounds, sie waren aggressiver im Angriff und haben mehr Teambasketball gespielt. Beim Inside-Game hat uns Bonn relativ klar dominiert. Wir dagegen waren weniger konzentriert und mit einer Freiwurfquote von 43% kann man so ein „Big-Game“ nicht gewinnen. Bonns Ronald Dupree hat heute gezeigt, dass er ein Topspieler in der Liga ist. Wir haben alles versucht, ihn am Scoren zu hindern, aber er hat auch die schwierigen Würfe getroffen."
Zuschauer: 5.405
Beste Werfer Bonn: Dupree (26 Pkt./ 3-3er), Strasser (14/2), Jordan (11/2), Ensminger (11/0), Ohlbrecht (7/0), King (6/0), Flomo (6/0), Bowler (4/0), Kolodziejski (0/0), Taylor (0/0)
Beste Werfer Göttingen: Rochestie (19 Pkt./ 1-3er), Jacobson (15/3), Frazier (13/1), Boone (9/0), Oliver (8/2), Little (7/0), Meeks (3/1), McNaughton (2/0), Schiecke (0/0), Kulawick (0/0), Jordan (0/0)
Die Viertel im Überblick: 21:14, 13:19, 21:17, 30:26
Statistik zum Spiel
Nachbericht Telekom Baskets Bonn
Nachbericht BG Göttingen

LTi Giessen 46ers vs. TBB Trier 84:67 (34:37)
46ers-Coach Vladimir Bogojevic: "Trier hat uns am Anfang den Schneid abgekauft. Danach haben wir aber eine starke kämpferische Leistung gezeigt; ein wichtiger Grund dafür war, dass der sechste Mann von Beginn an hinter uns gestanden hat. Unsere Fans haben uns auch in den allerschwierigsten Phasen hervorragend unterstützt, dafür ein ganz großes Dankeschön. Ich freue mich riesig über diesen Sieg und dass wir trotz schwieriger Phasen immer an das geglaubt haben, was wir vor dem Spiel verabredet hatten. Mit dem vierten Viertel sind wir dafür belohnt worden; irgendwann müssen die Kräfte beim Gegner nachlassen, wenn man versucht diesen zu zermürben. Wir haben unseren Aufwärtstrend bestätigt und unsere Lage im Kampf um den Klassenerhalt verbessert, dürfen uns darauf aber nicht ausruhen."
TBB-Coach Yves Defaigne: "Gießen war alles in allem gesehen das bessere Team. Wir haben gut begonnen, im Angriff unsere Beweglichkeitsvorteile gegenüber Ovcina gut ausgenutzt, anfangs auch so verteidigt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Diese defensive Einstellung haben wir dann aber irgendwann verloren. Mitte des letzten Viertels sind wir bei sechs Punkten Rückstand in der Verteidigung eingebrochen, haben dem Gegner viele offene Dreier ermöglicht. Das ist ein mentales Problem, das uns derzeit nicht aus der Negativserie rauskommen lässt und der Hauptgrund für die bittere Niederlage heute gewesen ist."
Zuschauer: 3.420
Beste Werfer Giessen: Jeanty (18 Pkt./ 4-3er), Ovcina (18/3), Williams (15/0), Jeffers (12/2), Johnson (12/0), Werner (9/1), Perl (0/0), Lischka (0/0), Weber (0/0), Freese (0/0), Jacovic (0/0)
Beste Werfer Trier: Shuler (21 Pkt./ 4-3er), Shtein (14/0), Copeland (9/1), Evans (8/0), Neitzel (6/0), Raivio (4/0), Gillingham (3/1), Pekovic (2/0), Andreev (0/0), Zirbes (0/0), Picard (0/0), Karamatskos (0/0)
Die Viertel im Überblick: 10:22, 24:15, 20:19, 30:11
Statistik zum Spiel
Nachbericht LTi Giessen 46ers
Nachbericht TBB Trier

WALTER Tigers Tübingen vs. NY'er Phantoms Braunschweig 104:112 (90:90, 42:47) n.V.
Tigers-Coach Igor Perovic: "Gratulation an Sebastian Machowski und seine Mannschaft zu diesem Sieg. Für uns ist es natürlich eine brutale Niederlage. Wir sind schlecht ins Spiel gekommen und haben uns durch den Kampf in die Begegnung zurückgekämpft. Am Ende hat dann Heiko Schaffartzik den Unterschied gemacht, indem er wichtige Würfe getroffen hat. Wir haben es nicht verstanden, dass Spiel nach regulärer Spielzeit zu entscheiden. Braunschweig hat am Schluss mit Herz gespielt und am Ende dann auch verdient gewonnen. Wir sind alle sehr enttäuscht, nun gilt es die Spieler wieder aufzurichten und die restlichen sieben Saisonspiele ordentlich zu bestreiten."
Phantoms-Coach Sebastian Machowski: "Vielen Dank für die Glückwünsche. Die Zuschauer haben ein sehr spannendes und phasenweise auch hochklassiges Spiel gesehen. Meine Mannschaft ist gut in das Spiel gekommen und wir haben schnell geführt. Dann hatten wir gegen die Tübinger Zone Probleme und Tübingen ist dann in Führung gegangen. Heiko Schaffartzik hat gegen Spielende dann die wichtigen Drei-Punkte-Würfe getroffen und uns auf die Siegerstraße geführt. Als wir unsere großen Spieler verloren haben, mussten wir eine kleine Aufstellung spielen. In der Verlängerung haben wir kühlen Kopf bewahrt und die Begegnung dann doch noch verdient gewonnen. Für uns war es ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Play-offs."
Zuschauer: 2.500
Beste Werfer Tübingen: Jenkins (19 Pkt./ 2-3er), Ratkovica (17/1), Nadjfeji (17/1), Watts (15/1), Travis (15/0), Wright (8/1), Wiliams (8/0), Thomas (5/1), Geiger (0/0), Kronhardt (0/0), Unger (0/0)
Beste Werfer Braunschweig: Schaffartzik (21 Pkt./ 4-3er), Hamilton (21/2), Thomas (21/1), Cain (14/1), Idbihi (12/0), Allen (9/1), Goree (9/0), Hicks (3/1), Granz (2/0), El Domiaty (0/0), Noch (0/0)
Die Viertel im Überblick: 17:29, 25:18, 26:15, 22:28, 14:22
Statistik zum Spiel
Nachbericht New Yorker Phantoms Braunschweig

Phoenix Hagen vs. ALBA Berlin 50:83 (31:39)
Phoenix-Coach Ingo Freyer: "Ganz klar: Die bessere Mannschaft hat gewonnen. Wir haben über weite Strecken unseren Plan eingehalten. Gegen die Zone hatte ALBA eine ganze Zeit Probleme. Aber, und das zeichnet Sie aus, sie finden immer Lösungen, das ist ihre Qualität. Am Ende habe ich bewusst Spieler für Düsseldorf geschont. Ich fand' das Publikum heute gut. Sie haben uns immer unterstützt, auch wenn wir mit 33 Punkten verloren haben. Wir wollen unbedingt in Düsseldorf gewinnen. Wenn wir gut weiter trainieren und die Fans uns unterstützen, können wir das schaffen. Aaron Fleetwood hat sehr an sich gearbeitet. Dadurch hat er an Selbstvertrauen gewonnen. Ich bin davon überzeugt, dass er uns sehr helfen wird in den nächsten Wochen."
ALBA-Coach Luka Pavicevic: "Herzlichen Glückwunsch an meine Mannschaft. Wir hatten sehr schwere und harte Spiele in den letzten Wochen. Wir haben hart in der Verteidigung gearbeitet. Das war der Schlüssel zum Sieg, weil wir dadurch immer im Spiel waren. In der zweiten Halbzeit haben wir dann auch offensiv die richtigen Lösungen gefunden. Wir waren das bessere Team."
Zuschauer: 2.872
Beste Werfer Hagen: Kale (11 Pkt./ 0-3er), Pryor (8/1), Fleetwood (8/0), Turek (6/0), Griffin (6/0), Jonusas (5/1), Schwarz (3/0), Kruel (3/0), Grothe (0/0), Schwarz (0/0), Alijevas (0/0), Spohr (0/0)
Beste Werfer Berlin: Jenkins (21 Pkt./ 3-3er), Zwiener (12/1), Chubb (12/0), Byars (10/2), Hamann (6/0), McElroy (6/0), Staiger (5/1), Sekulic (5/0), Dojcin (3/1), Nalga (3/0), Seiferth (0/0)
Die Viertel im Überblick: 11:14, 20:25, 12:20, 7:24
Statistik zum Spiel
Nachbericht Phoenix Hagen

(fg)

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erstellt am 13.03.2010