Dragons vor schwerer Aufgabe in Frankfurt
Den Frust über das Verpassen des EuroChallenge-Viertelfinals wollen die Artland Dragons am kommenden Wochenende in Energie umwandeln. Die Mannschaft von Dragons-Headcoach Thorsten Leibenath tritt in der Beko Basketball Bundesliga am Samstag, 13. März, ab 18.30 Uhr bei den Deutsche Bank Skyliners Frankfurt an. „Das wird ein schweres Spiel, da Frankfurt zu den besten Heimmannschaften der Liga gehört“, ...
Chad Prewitt (mi.) erzielt im Schnitt 3,8 Punkte für die Artland Dragons.
Durch die Nachverpflichtungen von Dragan Labovic, Anthony Fisher und Drew Gibson hat Skyliners-Headcoach Murat Didin die Qual der Wahl, welche acht ausländischen Spieler der Türke für seinen Zwölfer-Kader am Spieltag nominiert. Beim 89:76-Sieg gegen Phoenix Hagen am vergangenen Wochenende musste US-Aufbauspieler Gibson pausieren. Ebenfalls aussetzen musste Aubrey Reese, der nach seiner Meniskusoperation an seinem Comeback arbeitet. Im Hinspiel tat der US-Amerikaner den Dragons mit 17 Punkten und fünf Assists weh, dennoch behielt die Leibenath-Truppe knapp 77:76 die Oberhand.
Nach Reese' Ausfall ist Derrick Allen mal wieder bester Punktesammler der Hessen. Der Forward erzielt im Schnitt 14,4 Zähler pro Spiel und ist auch zweitbester Rebounder (5,7). Die meisten abprallenden Bälle sichert sich Seth Doliboa (7,0 im Schnitt). Der 29-jährige US-Amerikaner kommt zudem auf 12,2 Punkte pro Spiel. „Es reicht aber nicht aus, sich nur auf diese Spieler zu konzentrieren“, sagt Duncan. „Jeder Spieler im Kader kann an einem Tag herausstechen und sehr gut punkten. Außerdem hört Frankfurt nie auf weiterzuspielen, egal ob sie mit zehn Punkten führen oder mit zehn Punkten zurückliegen.“
Neuzugang Labovic, der mit zwölf Punkten in knapp 17 Minuten gegen Hagen einen guten Einstand feierte, ist für die Dragons kein Unbekannter. In der vergangenen Saison trat der Serbe mit FMP Belgrad im Eurocup zweimal gegen die Quakenbrücker an. In Belgrad behielt der 22-jährige Forward mit seinem Team die Oberhand, in der Artland Arena mussten sich die Serben geschlagen geben. „Ob wir ihn kennen oder nicht, spielt keine Rolle. Für uns ist entscheidend, dass Frankfurt in ihm noch eine weitere Option hinzubekommen hat“, so Duncan.
Zudem seien die Frankfurter ein gutes Fast-Break-Team, das den Ball sehr gut bewegt und gerade zu Hause sich viele zweite Wurfchancen durch Offensiv-Rebounds erarbeitet. „Wir müssen uns auf den Rebound konzentrieren und in der Verteidigung alles geben“, sagt Duncan.
Quelle: Artland Dragons
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