Struktur
Historie
Die Basketball Bundesliga (BBL) wurde am 29.10.1996 als GmbH gegründet und startete mit 14 Mannschaften in die Saison 1996/1997 – damals noch unter der Bezeichnung Veltins Basketball Bundesliga. Zuvor war der Deutsche Basketball Bund (DBB) für die Durchführung des Ligenspielbetriebs in der ersten Bundesliga verantwortlich. Bis zur Saison 2002/2003 spielten 14 Mannschaften den Deutschen Meister und den Pokalsieger aus. In den Spielzeiten 2000/2001, 2001/2002 und 2002/2003 war das Textilunternehmen s.Oliver Hauptsponsor und Namensgeber der Liga. Mit Beginn der Saison 2003/2004 wurde die Liga um zwei auf 16 Teams erweitert. Die nächste Erweiterung – auf 18 Mannschaften – erfolgte zur Spielzeit 2006/2007. Seit der Saison 2009/2010 firmiert das deutsche Oberhaus unter dem Namen Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL).
Modus
Nach einer 34 Spieltage umfassenden Hauptrunde ermitteln die besten acht Mannschaften in drei Playoff-Runden (Viertelfinale, Halbfinale und Finale) den Deutschen Meister. Alle Runden werden nach dem Modus „best of five“ ausgetragen. Der Meister nimmt in der darauf folgenden Saison an der Euroleague, teil. Die beiden Mannschaften, die nach Abschluss der Hauptrunde die Plätze 17 und 18 einnehmen, verlieren das Anwartschaftsrecht zur Teilnahme an der Liga und sind die sportlichen Absteiger.
Pokal
Der Pokalsieger wird seit 1993 in einer Endrunde (TOP FOUR) ermittelt. Seit der Saison 2009/2010 führt die Beko BBL einen eigenen Pokal-Wettbewerb durch, an dem nur die 18 Erstligisten teilnehmen. Dabei spielen die Mannschaften, die nach Abschluss der Hinrunde (plus drei Wochen Puffer für Nachholspiele) die Plätze eins bis sechs belegen, in einer Qualifikationsrunde die drei Teilnehmer für die Endrunde aus. Darüber hinaus ist der Ausrichter automatisch für das Beko BBL TOP FOUR qualifiziert. Sollte sich der Ausrichter unter den Top sechs nach Abschluss der Hinrunde befinden, nimmt der Siebtplatzierte an der K.o.-Runde teil. Die drei Paarungen der einzigen Qualifikationsrunde werden ausgelost. Die Gewinner sind für das Beko BBL TOP FOUR qualifiziert. Ausrichter der Endrunde 2013 sind am 23./24. März ALBA BERLIN und die Berliner o2 World.
Beko BBL ALLSTAR Day
Beim ALLSTAR Day handelt es sich um eine Entertainment-Veranstaltung mit diversen Programmpunkten. Neben dem Beko BBL ALLSTAR Game mit den besten Spielern der Liga werden an diesem Tag noch die Deutschen Dunking- und Drei-Punkte-Meisterschaften der Profis uns Amateure ausgetragen. Abgerundet wird der XXL-Basketballtag mit dem Spiel der Top-Talente aus der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL). Erstmalig ging der ALLSTAR Day 1987 in Ludwigsburg über die Bühne. 20 Mal fand das ALLSTAR Game nach dem Modus „Nord vs. Süd“ statt; viermal hieß es „National vs. International“.
Geschäftsführung, Präsidium, Ausschüsse, Gremien
Sitz der Geschäftsstelle der Beko BBL ist seit dem Jahr 2000 Köln. Der derzeitige Geschäftsführer heißt Jan Pommer (Jahrgang 1970). Der Jurist löste am 1. April 2005 den ersten General Commissioner der BBL, Otto Reintjes, ab. Reintjes war fünf Jahre im Amt. Der Vertrag mit Jan Pommer läuft bis ins Jahr 2015.
Vorsitzender des Aufsichtsrates und gleichzeitig Präsident der Arbeitsgemeinschaft (AG) ist der Bremer Dr. Thomas Braumann. Weitere Aufsichtsratsmitglieder sind Dr. Wolfgang Hilgert (DBB, Odenthal) und Werner Hundhausen (Bonn). Als Vizepräsidenten fungieren seit Oktober 2011 Alexander Reil (1. Vorsitzender Neckar RIESEN Ludwigsburg), Marco Baldi (Geschäftsführer ALBA BERLIN) und Robert Wintermantel (Geschäftsführer WALTER Tigers Tübingen).
Das Präsidium der AG Basketball Bundesliga (von links): Vizepräsident Robert Wintermantel (WALTER Tigers Tübingen), Vizepräsident Alexander Reil (EnBW Ludwigsburg), Präsident Dr. Thomas Braumann und Vizepräsident Marco Baldi (ALBA BERLIN)
Dem Beirat der Beko BBL gehören an (von links nach rechts):
- Dr. Karsten Benz, Vice President Sales and Services Europe der Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt
- Prof. Dr. habil. Christoph Burmann, Lehrstuhl für innovatives Markenmanagement, Universität Bremen
- Prof. Dr. jur. Martin Henssler, Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Köln (Vorsitzender des Beirats der Beko BBL)
- Henning Gebhardt, Leiter Deutsche Aktien, DWS, Frankfurt
- Dr. Tonio Kröger, Chairman und CEO DDB Group Germany, Berlin
- Holger Meißner, managing director CFO, NEW YORKER group, Braunschweig
- Dr. Michael Naumann, Kulturstaatsminister a. D., Chef-Redakteur „Cicero“, Berlin
- Bernd Schiphorst, Vorstandsmitglied WMP Eurocom AG, Berlin
- Detlef Schrempf, ehemaliger Spieler der Seattle SuperSonics, Seattle
- Prof. Dr. Herbert Woratschek, Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Universität Bayreuth.
Für die Lizenzierung sind der Gutachterausschuss und der Lizenzligaausschuss verantwortlich. Vorsitzender des Gutachterausschusses ist Reiner Moschall (Leverkusen). Seine Beisitzer sind Peter Behrbohm (Braunschweig), Michael Birke (Braunschweig), Dr. Christian Frystatzki (Bonn) und Karl Pfeil (Düsseldorf).
Der Lizenzligaausschuss setzt sich aus Alexander Reil (Vorsitzender, Ludwigsburg), Regina Kulms (Beisitzerin), Peter Radegast (Beisitzer, DBB) und Dr. Wolfgang Hilgert (Beisitzer, DBB) zusammen. Ersatz-Beisitzer sind Otto Reintjes und Robert Mayer (ALBA BERLIN), Jan Pommer ist nicht stimmberechtigt.
Das Schiedsgericht besteht aus Wolfgang Schreier (Vorsitzender, Gießen-Allendorf), Wolfgang Pertek (Beisitzer, Gießen), Dr. Georg Engelbrecht (Beisitzer, Saarbrücken), Georg Schmidt (Beisitzer, Trier) und Manfred Aps (Beisitzer, Bonn).
Unabhängiger Spielleiter der Beko BBL ist Dirk Horstmann (Kamen).
Für das Beko BBL-Schiedsrichterreferat im DBB verantwortlich sind: Harald Steinhoff (Manager, Alsbach) und Jens Staudenmayer (Leiter Sport, Beko BBL) sowie das Beko BBL-Schiedsrichterbüro mit Ines Staudenmayer. Das Aufsichtsgremium besteht aus Michael Geisler (DBB, Wendelstein) und Karl Pfeil (BBL GmbH, Düsseldorf).
Seit 2009 ist Hans Herbst als Ombudsmann tätig. Der pensionierte Richter und ehemalige Staatsanwalt aus Bamberg ist Vertrauensperson für Spieler, Trainer, Manager, Mitarbeiter des Vereins sowie Schiedsrichter und Kommissare. Der Ombudsmann, der in seinem Wirken unabhängig und neutral ist, soll die Integrität des Wettbewerbs und das sportliche Fair Play durch Professionalität und Neutralität wahren.
TV-Situation
SPORT1 und kabel eins heißen die beiden Free-TV-Sender, die in der Saison 2012/2013 live über die Beko BBL berichten. SPORT1, ein Unternehmen der Constantin Medien AG, ist seit der Spielzeit 2009/2010 TV-Partner der Liga und hat sich die Rechte bis zum Ende der Saison 2013/2014 gesichert. Mindestens 50 Mal melden sich die Kommentatoren pro Saison live aus den Arenen der 18 Erstligisten. Neben den Begegnungen der Hauptrunde strahlt SPORT1 den Beko BBL Champions Cup, das Beko BBL TOP FOUR, den Beko BBL ALLSTAR Day und ausgewählte Partien der Playoffs live aus. Zu sehen sind die Partien auch auf SPORT1.de und SPORT1+.
Darüber hinaus wird kabel eins, das zur Sendergruppe ProSiebenSat.1 Media AG gehört, bis zu zehn Begegnungen aus der Beko BBL am Sonntag übertragen. Vorgesehen ist zudem, dass die Live-Übertragungen auch über die Plattformen www.ran.de und www.myvideo.de ausgestrahlt werden. Der Vertrag mit kabel eins gilt zunächst für die Saison 2012/2013.
Des Weiteren findet, wie in den zurückliegenden Jahren auch, eine regelmäßige Berichterstattung über die Liga bei ARD und ZDF sowie in den 3. Programmen der Öffentlich-Rechtlichen statt. Regional-, Lokal- und Ballungsraumsender gehören ebenfalls zu den Nachverwertern.
Internet
Die offizielle Homepage der Beko BBL (www.Beko-BBL.de) wird täglich etwa von 30.000 Usern besucht. Diese sorgen für ca. 25 Millionen Page Impressions im Monat. Auf Beko-BBL.TV bündelt die Liga ihre Bewegtbildaktivitäten. Hier findet sich sämtliches von der Liga, den Vereinen und den Lokalsendern erstelltes Bewegtbildmaterial. Beko BBL, das in Kooperation mit dem Erkrather Unternehmen GIP konzipiert wurde, erreicht zusammen mit den YouTube-Zugriffen 200.000 Views im Monat. Live-Spiele, die von SPORT1 produziert und auf SPORT1.de gestreamt werden, sind zudem parallel auf Beko-BBL.TV zu sehen. In der Spitze erreicht Beko-BBL.TV bei diesen Spielen bis zu 35.000 Views, im Schnitt sind es 20.000 Views.
Sponsoren & Partner
Seit September 2009 fungiert BEKO, eine der führenden europäischen Marken für Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik, als Hauptsponsor und Namensgeber der Liga. Der Vertrag mit dem Unternehmen, einer Tochter der 1955 in der Türkei gegründeten Arcelik-Gruppe mit weltweit ca. 17.000 Mitarbeitern, läuft bis zum Ende der Saison 2015/16 und umfasst umfangreiche Kommunikationsmaßnahmen, darunter die werbliche Präsenz in allen 18 Arenen der Erstligisten (Rotobanden, Bodenaufkleber, Korbbrett-Branding, Spot-Schaltung) sowie, als sichtbares Zeichen der Partnerschaft, ein co-branded-Logo.
Offizieller Ball-Partner der Beko BBL und Ausstatter der Schiedsrichter (Hemden und Hosen) ist der renommierte Sportartikel-Hersteller Spalding und dessen deutscher Vertriebspartner Uhlsport. Die erfolgreiche Partnerschaft, die seit dem 1. Juli 2007 besteht, läuft bis ins Jahr 2014.
Seit dem 1. Oktober 2011 offizieller „Druckpartner“ ist die „Onlineprinters GmbH“, besser bekannt unter den Namen „diedruckerei.de“. Das in Neustadt an der Aisch ansässige Unternehmen hat sich als Premium-Partner die Rechte an den Werbeflächen der Schiedsrichterhemden gesichert und ist auf diesen sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite vertreten. Die Kooperation mit der rasant wachsenden Online-Druckerei, die Woche für Woche Millionen von Druckerzeugnissen herstellt und diese europaweit vertreibt, ist auf vier Jahre angelegt und umfasst darüber hinaus Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen – insbesondere im Print- und Online-Bereich.
Mit dem in Köln ansässigen Traditions-Unternehmen RIMOWA (gegründet 1898) ist seit dem 1. Oktober 2012 ein weiterer Partner an Bord. RIMOWA, einer der führenden Hersteller von Reisegepäck in Europa, steht für allerhöchste Qualität und wird insbesondere die jeweiligen Gewinner der Beko BBL-Awards (unter anderem „Most Valuable Player“, „Coach of the Year“, „Bester deutscher Nachwuchsspieler“) mit edlem und hochwertigem Reisegepäck ausstatten. Die Marke RIMOWA wird sich beim Beko BBL Champions Cup präsentieren; zudem wurde umfangreiche Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen für den Beko BBL ALLSTAR Day vereinbart. So ist RIMOWA bei den beiden Veranstaltungen mit Bandensequenzen im TV-relevanten Bereich vertreten. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2014.
Zuschauer
1.463.802 Zuschauer kamen zu den 331 Begegnungen der Saison 2011/2012. Das entspricht einem Schnitt von 4.422 Zuschauern und einer Steigerung gegenüber der Spielzeit 2010/2011 um 9,2 Prozent.
Positiv-Quote deutsche Spieler
In der Saison 2012/2013 müssen Minimum vier von mindestens zehn Spielern, die auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken sind, über einen deutschen Pass verfügen; bei elf Spielern sind es deren fünf. Bei der Maximalzahl von zwölf Spielern steigt die Zahl der deutschen Akteure auf sechs an.
„Dies ist eine sehr gute Basis, um die von uns im Business-Plan festgelegten 30 Prozent Spielanteile für deutsche Spieler nach der Saison 2012/2013 zu erreichen“, sagte der Präsident der AG Basketball Bundesliga, Dr. Thomas Braumann.
Saison +++ Spieler auf Spielberichtsbogen +++ Deutsche
2012/2013 +++ 10--11--12 +++ 4--5--6
2013/2014 +++ 10--11--12 +++ 4--5--6
2014/2015 +++ 10--11--12 +++ 4--5--6
Nachwuchs Basketball Bundesliga / Jugend Basketball Bundesliga
Jeder Beko BBL-Verein ist dazu verpflichtet, eine Mannschaft in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) und in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) zu stellen.
In der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL – Altersklasse U19), ein gemeinsames Projekt von Beko BBL, Deutscher Basketball Bund und der AG 2. Basketball-Bundesliga Herren, spielen deutschlandweit 36 Mannschaften, unterteilt in vier Divisionen, den Deutschen Meister aus. Ermittelt wird dieser in einer Endrunde (TOP4). Unterhalb der NBBL und als „Bindeglied“ zur U19-Bundesliga ist die Jugend Basketball Bundesliga (JBBL – Altersklasse U16) angesiedelt. Hier spielen in der Saison 2012/2013 48 Mannschaften, unterteilt in sechs Divisionen, deutschlandweit die vier Teams aus, die am TOP4 teilnehmen. NBBL- und JBBL-TOP4 finden gemeinsam an einem Standort und einem Wochenende statt.
Weitere Informationen zur NBBL und JBBL finden sich unter www.nbbl-basketball.de und www.jbbl-basketball.de.
Modus
Nach einer 34 Spieltage umfassenden Hauptrunde ermitteln die besten acht Mannschaften in drei Playoff-Runden (Viertelfinale, Halbfinale und Finale) den Deutschen Meister. Alle Runden werden nach dem Modus „best of five“ ausgetragen. Der Meister nimmt in der darauf folgenden Saison an der Euroleague, teil. Die beiden Mannschaften, die nach Abschluss der Hauptrunde die Plätze 17 und 18 einnehmen, verlieren das Anwartschaftsrecht zur Teilnahme an der Liga und sind die sportlichen Absteiger.
Pokal
Der Pokalsieger wird seit 1993 in einer Endrunde (TOP FOUR) ermittelt. Seit der Saison 2009/2010 führt die Beko BBL einen eigenen Pokal-Wettbewerb durch, an dem nur die 18 Erstligisten teilnehmen. Dabei spielen die Mannschaften, die nach Abschluss der Hinrunde (plus drei Wochen Puffer für Nachholspiele) die Plätze eins bis sechs belegen, in einer Qualifikationsrunde die drei Teilnehmer für die Endrunde aus. Darüber hinaus ist der Ausrichter automatisch für das Beko BBL TOP FOUR qualifiziert. Sollte sich der Ausrichter unter den Top sechs nach Abschluss der Hinrunde befinden, nimmt der Siebtplatzierte an der K.o.-Runde teil. Die drei Paarungen der einzigen Qualifikationsrunde werden ausgelost. Die Gewinner sind für das Beko BBL TOP FOUR qualifiziert. Ausrichter der Endrunde 2013 sind am 23./24. März ALBA BERLIN und die Berliner o2 World.
Beko BBL ALLSTAR Day
Beim ALLSTAR Day handelt es sich um eine Entertainment-Veranstaltung mit diversen Programmpunkten. Neben dem Beko BBL ALLSTAR Game mit den besten Spielern der Liga werden an diesem Tag noch die Deutschen Dunking- und Drei-Punkte-Meisterschaften der Profis uns Amateure ausgetragen. Abgerundet wird der XXL-Basketballtag mit dem Spiel der Top-Talente aus der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL). Erstmalig ging der ALLSTAR Day 1987 in Ludwigsburg über die Bühne. 20 Mal fand das ALLSTAR Game nach dem Modus „Nord vs. Süd“ statt; viermal hieß es „National vs. International“.
Geschäftsführung, Präsidium, Ausschüsse, Gremien
Sitz der Geschäftsstelle der Beko BBL ist seit dem Jahr 2000 Köln. Der derzeitige Geschäftsführer heißt Jan Pommer (Jahrgang 1970). Der Jurist löste am 1. April 2005 den ersten General Commissioner der BBL, Otto Reintjes, ab. Reintjes war fünf Jahre im Amt. Der Vertrag mit Jan Pommer läuft bis ins Jahr 2015.
Vorsitzender des Aufsichtsrates und gleichzeitig Präsident der Arbeitsgemeinschaft (AG) ist der Bremer Dr. Thomas Braumann. Weitere Aufsichtsratsmitglieder sind Dr. Wolfgang Hilgert (DBB, Odenthal) und Werner Hundhausen (Bonn). Als Vizepräsidenten fungieren seit Oktober 2011 Alexander Reil (1. Vorsitzender Neckar RIESEN Ludwigsburg), Marco Baldi (Geschäftsführer ALBA BERLIN) und Robert Wintermantel (Geschäftsführer WALTER Tigers Tübingen).
Das Präsidium der AG Basketball Bundesliga (von links): Vizepräsident Robert Wintermantel (WALTER Tigers Tübingen), Vizepräsident Alexander Reil (EnBW Ludwigsburg), Präsident Dr. Thomas Braumann und Vizepräsident Marco Baldi (ALBA BERLIN)
Dem Beirat der Beko BBL gehören an (von links nach rechts):
- Dr. Karsten Benz, Vice President Sales and Services Europe der Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt
- Prof. Dr. habil. Christoph Burmann, Lehrstuhl für innovatives Markenmanagement, Universität Bremen
- Prof. Dr. jur. Martin Henssler, Direktor des Instituts für Arbeits- und Wirtschaftsrecht der Universität Köln (Vorsitzender des Beirats der Beko BBL)
- Henning Gebhardt, Leiter Deutsche Aktien, DWS, Frankfurt
- Dr. Tonio Kröger, Chairman und CEO DDB Group Germany, Berlin
- Holger Meißner, managing director CFO, NEW YORKER group, Braunschweig
- Dr. Michael Naumann, Kulturstaatsminister a. D., Chef-Redakteur „Cicero“, Berlin
- Bernd Schiphorst, Vorstandsmitglied WMP Eurocom AG, Berlin
- Detlef Schrempf, ehemaliger Spieler der Seattle SuperSonics, Seattle
- Prof. Dr. Herbert Woratschek, Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Universität Bayreuth.
Für die Lizenzierung sind der Gutachterausschuss und der Lizenzligaausschuss verantwortlich. Vorsitzender des Gutachterausschusses ist Reiner Moschall (Leverkusen). Seine Beisitzer sind Peter Behrbohm (Braunschweig), Michael Birke (Braunschweig), Dr. Christian Frystatzki (Bonn) und Karl Pfeil (Düsseldorf).
Der Lizenzligaausschuss setzt sich aus Alexander Reil (Vorsitzender, Ludwigsburg), Regina Kulms (Beisitzerin), Peter Radegast (Beisitzer, DBB) und Dr. Wolfgang Hilgert (Beisitzer, DBB) zusammen. Ersatz-Beisitzer sind Otto Reintjes und Robert Mayer (ALBA BERLIN), Jan Pommer ist nicht stimmberechtigt.
Das Schiedsgericht besteht aus Wolfgang Schreier (Vorsitzender, Gießen-Allendorf), Wolfgang Pertek (Beisitzer, Gießen), Dr. Georg Engelbrecht (Beisitzer, Saarbrücken), Georg Schmidt (Beisitzer, Trier) und Manfred Aps (Beisitzer, Bonn).
Unabhängiger Spielleiter der Beko BBL ist Dirk Horstmann (Kamen).
Für das Beko BBL-Schiedsrichterreferat im DBB verantwortlich sind: Harald Steinhoff (Manager, Alsbach) und Jens Staudenmayer (Leiter Sport, Beko BBL) sowie das Beko BBL-Schiedsrichterbüro mit Ines Staudenmayer. Das Aufsichtsgremium besteht aus Michael Geisler (DBB, Wendelstein) und Karl Pfeil (BBL GmbH, Düsseldorf).
Seit 2009 ist Hans Herbst als Ombudsmann tätig. Der pensionierte Richter und ehemalige Staatsanwalt aus Bamberg ist Vertrauensperson für Spieler, Trainer, Manager, Mitarbeiter des Vereins sowie Schiedsrichter und Kommissare. Der Ombudsmann, der in seinem Wirken unabhängig und neutral ist, soll die Integrität des Wettbewerbs und das sportliche Fair Play durch Professionalität und Neutralität wahren.
TV-Situation
SPORT1 und kabel eins heißen die beiden Free-TV-Sender, die in der Saison 2012/2013 live über die Beko BBL berichten. SPORT1, ein Unternehmen der Constantin Medien AG, ist seit der Spielzeit 2009/2010 TV-Partner der Liga und hat sich die Rechte bis zum Ende der Saison 2013/2014 gesichert. Mindestens 50 Mal melden sich die Kommentatoren pro Saison live aus den Arenen der 18 Erstligisten. Neben den Begegnungen der Hauptrunde strahlt SPORT1 den Beko BBL Champions Cup, das Beko BBL TOP FOUR, den Beko BBL ALLSTAR Day und ausgewählte Partien der Playoffs live aus. Zu sehen sind die Partien auch auf SPORT1.de und SPORT1+.
Darüber hinaus wird kabel eins, das zur Sendergruppe ProSiebenSat.1 Media AG gehört, bis zu zehn Begegnungen aus der Beko BBL am Sonntag übertragen. Vorgesehen ist zudem, dass die Live-Übertragungen auch über die Plattformen www.ran.de und www.myvideo.de ausgestrahlt werden. Der Vertrag mit kabel eins gilt zunächst für die Saison 2012/2013.
Des Weiteren findet, wie in den zurückliegenden Jahren auch, eine regelmäßige Berichterstattung über die Liga bei ARD und ZDF sowie in den 3. Programmen der Öffentlich-Rechtlichen statt. Regional-, Lokal- und Ballungsraumsender gehören ebenfalls zu den Nachverwertern.
Internet
Die offizielle Homepage der Beko BBL (www.Beko-BBL.de) wird täglich etwa von 30.000 Usern besucht. Diese sorgen für ca. 25 Millionen Page Impressions im Monat. Auf Beko-BBL.TV bündelt die Liga ihre Bewegtbildaktivitäten. Hier findet sich sämtliches von der Liga, den Vereinen und den Lokalsendern erstelltes Bewegtbildmaterial. Beko BBL, das in Kooperation mit dem Erkrather Unternehmen GIP konzipiert wurde, erreicht zusammen mit den YouTube-Zugriffen 200.000 Views im Monat. Live-Spiele, die von SPORT1 produziert und auf SPORT1.de gestreamt werden, sind zudem parallel auf Beko-BBL.TV zu sehen. In der Spitze erreicht Beko-BBL.TV bei diesen Spielen bis zu 35.000 Views, im Schnitt sind es 20.000 Views.
Sponsoren & Partner
Seit September 2009 fungiert BEKO, eine der führenden europäischen Marken für Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik, als Hauptsponsor und Namensgeber der Liga. Der Vertrag mit dem Unternehmen, einer Tochter der 1955 in der Türkei gegründeten Arcelik-Gruppe mit weltweit ca. 17.000 Mitarbeitern, läuft bis zum Ende der Saison 2015/16 und umfasst umfangreiche Kommunikationsmaßnahmen, darunter die werbliche Präsenz in allen 18 Arenen der Erstligisten (Rotobanden, Bodenaufkleber, Korbbrett-Branding, Spot-Schaltung) sowie, als sichtbares Zeichen der Partnerschaft, ein co-branded-Logo.
Offizieller Ball-Partner der Beko BBL und Ausstatter der Schiedsrichter (Hemden und Hosen) ist der renommierte Sportartikel-Hersteller Spalding und dessen deutscher Vertriebspartner Uhlsport. Die erfolgreiche Partnerschaft, die seit dem 1. Juli 2007 besteht, läuft bis ins Jahr 2014.
Seit dem 1. Oktober 2011 offizieller „Druckpartner“ ist die „Onlineprinters GmbH“, besser bekannt unter den Namen „diedruckerei.de“. Das in Neustadt an der Aisch ansässige Unternehmen hat sich als Premium-Partner die Rechte an den Werbeflächen der Schiedsrichterhemden gesichert und ist auf diesen sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite vertreten. Die Kooperation mit der rasant wachsenden Online-Druckerei, die Woche für Woche Millionen von Druckerzeugnissen herstellt und diese europaweit vertreibt, ist auf vier Jahre angelegt und umfasst darüber hinaus Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen – insbesondere im Print- und Online-Bereich.
Mit dem in Köln ansässigen Traditions-Unternehmen RIMOWA (gegründet 1898) ist seit dem 1. Oktober 2012 ein weiterer Partner an Bord. RIMOWA, einer der führenden Hersteller von Reisegepäck in Europa, steht für allerhöchste Qualität und wird insbesondere die jeweiligen Gewinner der Beko BBL-Awards (unter anderem „Most Valuable Player“, „Coach of the Year“, „Bester deutscher Nachwuchsspieler“) mit edlem und hochwertigem Reisegepäck ausstatten. Die Marke RIMOWA wird sich beim Beko BBL Champions Cup präsentieren; zudem wurde umfangreiche Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen für den Beko BBL ALLSTAR Day vereinbart. So ist RIMOWA bei den beiden Veranstaltungen mit Bandensequenzen im TV-relevanten Bereich vertreten. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2014.
Zuschauer
1.463.802 Zuschauer kamen zu den 331 Begegnungen der Saison 2011/2012. Das entspricht einem Schnitt von 4.422 Zuschauern und einer Steigerung gegenüber der Spielzeit 2010/2011 um 9,2 Prozent.
Positiv-Quote deutsche Spieler
In der Saison 2012/2013 müssen Minimum vier von mindestens zehn Spielern, die auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken sind, über einen deutschen Pass verfügen; bei elf Spielern sind es deren fünf. Bei der Maximalzahl von zwölf Spielern steigt die Zahl der deutschen Akteure auf sechs an.
„Dies ist eine sehr gute Basis, um die von uns im Business-Plan festgelegten 30 Prozent Spielanteile für deutsche Spieler nach der Saison 2012/2013 zu erreichen“, sagte der Präsident der AG Basketball Bundesliga, Dr. Thomas Braumann.
Saison +++ Spieler auf Spielberichtsbogen +++ Deutsche
2012/2013 +++ 10--11--12 +++ 4--5--6
2013/2014 +++ 10--11--12 +++ 4--5--6
2014/2015 +++ 10--11--12 +++ 4--5--6
Nachwuchs Basketball Bundesliga / Jugend Basketball Bundesliga
Jeder Beko BBL-Verein ist dazu verpflichtet, eine Mannschaft in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) und in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) zu stellen.
In der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL – Altersklasse U19), ein gemeinsames Projekt von Beko BBL, Deutscher Basketball Bund und der AG 2. Basketball-Bundesliga Herren, spielen deutschlandweit 36 Mannschaften, unterteilt in vier Divisionen, den Deutschen Meister aus. Ermittelt wird dieser in einer Endrunde (TOP4). Unterhalb der NBBL und als „Bindeglied“ zur U19-Bundesliga ist die Jugend Basketball Bundesliga (JBBL – Altersklasse U16) angesiedelt. Hier spielen in der Saison 2012/2013 48 Mannschaften, unterteilt in sechs Divisionen, deutschlandweit die vier Teams aus, die am TOP4 teilnehmen. NBBL- und JBBL-TOP4 finden gemeinsam an einem Standort und einem Wochenende statt.
Weitere Informationen zur NBBL und JBBL finden sich unter www.nbbl-basketball.de und www.jbbl-basketball.de.

