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Deutscher Meister 2014: Der FC Bayern München sichert sich in einer packenden Finalserie durch...

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem stärkeren Spiel über die gesamte Partie hinweg gewinnt München die erste Meisterschaft seit 1955. - Das vierte Spiel der Finalserie in der Zusammenfassung.

Von: Robert Jerzy

ALBA Berlin - FC Bayern München 62:75 (Boxscore)

Der FC Bayern München hat sich mit einem 75:62-Erfolg in Spiel 4 der Finalserie beim Rivalen ALBA Berlin die Meisterschaft der Saison 2013-2014 gesichert. Die Mannschaft von Svetislav Pesic ist somit erstmals seit 1955 wieder Deutscher Meister.

Dass die vierte Partie in Berlin die wohl schwierigste Prüfung für die Münchener sei, stellte die Trainer-Legende wenige Tage vor dem Spiel noch ein mal heraus. In der Tat kamen die Albatrosse, die in der zweiten Partie der Finals noch so überzeugend gespielt haben mit der gleichen hohen Intensität in die Partie. Gerade der junge Center Leon Radosevic spielte im ersten Abschnitt mit insgesamt neun Punkten groß auf. Angeführt von der Intensität des Kroaten fokussierte Berlin seine Offense ausschließlich auf Abschlüsse in der Zone. In der Defensive erzwang man erneut wie so oft in dieser Saison Ballverluste beim Gegner. Mit der Auswechslung von Radosevic und Hammonds verflachte die Offensive der Hausherren dann jedoch, was recht oft in Distanzwürfen endete, von denen ALBA keinen einzigen verwandeln konnte.

Der späte Schub der Bayern im ersten Abschnitt war über die Partie hinweg der Auftakt einer dominanten Vorstellung des neuen Deutschen Meisters. München war nicht nur in der Lage, Berlin in schwierige, teils überhastete Abschlüsse zu zwingen, die eigene Offensive wurde von Viertel zu Viertel besser. Ein 8-0-Lauf Mitte des zweiten Abschnitts brachte die kleine Führung für den Gast. ALBA Berlin konnte in dieser Phase lediglich durch den Offensiv-Rebound und zweite, hart erkämpfte Chancen dran bleiben.

Als Berlin die zweite Halbzeit ähnlich aggressiv begann wie die erste hatte man das Gefühl, dass die Ansprache von Sasa Obradovic in der Pause seine Wirkung zeigte. Diese Energieleistung hatte bei den Albatrossen jedoch nicht lange Bestand. Bayern wirkte in allen Situationen des Spiels abgeklärter, ließ sich in der Offensive mehr Zeit und traf vor allem aus der Distanz hochprozentiger. Während Berlin lediglich drei der 18 Versuche versenken konnte, netzte München 12 von 25 Dreiern ein. Dies stets in den Momenten, in denen die Fans das eigene Team zu einem Lauf schreien wollte, in der Hoffnung, dass man den Rückstand aufholen könne. Berlins Spiel verflachte mit Hammonds auf der Bank jedoch immer wieder. Weder Reggie Redding noch David Logan konnten die Offensive leiten um so den Rhythmus der Albatrosse am Leben zu halten. Anders als in der Saison und den Playoffs versuchte Berlin den Antrieb für die Energie in der Defense durch die Offense zu generieren. Spätestens jedoch als Heiko Schaffartzik zu Beginn des letzten Abschnitts drei Dreier versenkte und Bayern als kollektiv nicht nur die Rebound-Hoheit inne hatte, sondern auch alle 50/50-Plays gewann, war der Wille der Berliner gebrochen. München gewann das vierte Viertel mit 22:14 dank einer durchweg stärkeren Leistungen an beiden Enden des Parketts und des Willens, die Meisterschaft heute nach München zu holen.

Die Beko Basketball Bundesliga gratuliert dem FC Bayern München zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

Malcolm Delaney vom FC Bayern München wurde von den Medienvertretern zum "MVP" der Beko BBL-Finalserie (alle vier Begegnungen kamen in die Wertung) gewählt (Fotos: Camera 4). 

Top-Scorer bei den Bayern war Deon Thompson mit 18 Punkten, gefolgt von Bryce Taylor (16) und Heiko Schaffartzik. Auf Berliner Seite punktete lediglich Leon Radosevic (21) zweistellig. 


Weitere Videos zum Spiel gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

 

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